Erneuerbare Energien sind keine neue Erfindung. Schon seit Jahrhunderten nutzen Menschen die Energie, die Wind oder fließendes Wasser ihnen liefert. Doch in den letzten Jahren hat das Thema "erneuerbare Energien" aus mehreren Gründen an Bedeutung gewonnen.
Treibende Kräfte dieses Wandels sind die Globalisierung der Strom- und Gasmärkte, die zunehmende Bedeutung von Umwelt- und Klimaschutz sowie die wachsende Energienachfrage aus Schwellenländern bei gleichzeitig abnehmenden fossilen Rohstoffreserven. Die Rekordstände beim Ölpreis zeigen aktuell die Notwendigkeit zum Umdenken in der weltweiten Energiepolitik. Erneuerbare Energien gewinnen in diesem Kontext an Bedeutung.
Die Nutzung erneuerbarer Energien ist in den vergangenen Jahren stetig angestiegen. Eine Studie des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zeigt, dass bis 2030 der Anteil an erneuerbaren Energien an der Strombereitstellung bereits auf 45 Prozent, bis 2050 auf 77 Prozent steigen kann. Den Endenergiebeitrag erneuerbarer Energien im Leitszenario 2006 nach Energiequellen bis zum Jahr 2050 finden Sie HIER.