Es gibt ein wachsendes Interesse, fossile Energieträger durch erneuerbare und nachwachsende Biomasse aus der Forst- und Landwirtschaft zu substituieren. Zur Biomasse zählen z.B. Holz, Gras, Stroh, aber auch Stalldünger oder Energiepflanzen wie Mais oder Raps. Heute werden rund 14% des Weltenergiebedarfs durch Biomasse abgedeckt. Das Potential ist jedoch deutlich höher, da das jährliche Biomassewachstum den globalen Primärenergiebedarf deutlich übersteigt. Hauptvorteile der Biomasse sind das große Mengenpotential, das Vorhandensein von teilweise ausgereiften Konversionstechnologien sowie die Möglichkeit, die Energie zum Zeitpunkt des effektiven Bedarfs bereitzustellen. Die Wertschöpfungskette in diesem Bereich reicht vom Anbau der Pflanzen bzw. der Verfügbarmachung von Rückständen oder Abfällen organischer Herkunft bis zur Bereitstellung der Endenergie.